Logo der Hamburger Bio-Offensive

Hier klicken um den Newsletter im Browser anzuzeigen

Liebe Interessierte an der Hamburger Bio-Offensive,

 

die Tage werden kürzer und das Wetter zunehmend grauer, genau der richtige Zeitpunkt um voller Vorfreude ins nächste Jahr zu blicken...

2022 startet mit dem Aufruf "NEUSTART Agrarpolitik jetzt". Der Termin für die "Wir haben es satt"-Demo 2022 in Berlin steht. Für mehr Verlässlichkeit und Unterstützung der Bauernhöfe von seiten der Politik heißt es am 22. Januar: auf nach Berlin! Mehr Infos finden Sie hier.

Und die Planung einer Hamburger Prämiere schreitet voran - die beliebte "Land und Genuss"-Messe wird diesjährig zum ersten Mal vom 30. April bis zum 01. Mai in Hamburg (Stellingen) stattfinden. Wollen Sie den Hamburgern Ihren Hof und Ihre Produkte zeigen, um die Lust auf mehr Regionalität zu wecken? Dank einer Förderung können Sie über uns eine stark vergünstigte Standmiete von 0-15€/m erhalten, wenn Sie Interesse an einem Stand haben, melden Sie sich gerne bei uns für nähere Infos. Allgemeine Infos zur Messe erhalten Sie hier.

Viel Spaß beim Lesen!

 
 
 

Solidarische Landwirtschaft

 

Liebe Gärtner:innen und Landwirt:innen Hamburgs,

wir laden Sie zu folgender Veranstaltung ein:

 

Solidarische Landwirtschaft – Wirtschaftsgemeinschaft von

Erzeuger:innen und Verbraucher:innen

23.11.2021, 13:30 Uhr – 15:30 Uhr

Kompetenz- und Beratungszentrum für Landwirtschaft und Gartenbau

Brennerhof 123, 22113 Hamburg        

 

Die solidarische Landwirtschaft (SoLawi) stellt eine Wirtschaftsgemeinschaft zwischen Erzeuger:innen und Verbraucher:innen dar und bietet damit eine marktunabhängige Alternative zu herkömmlichen Betriebsformen der Landwirtschaft und des Gartenbaus. Die Verbraucher:innen verpflichten sich für ein Jahr im Voraus einen monatlichen Beitrag zu zahlen und bekommen im Gegenzug einen Ernteanteil. Somit erhalten die Erzeuger:innen Planungssicherheit und ein gesichertes Einkommen.

Klaus Strüber war jahrelang als Demeter-Landwirt tätig und hat selbst eine solidarische Landwirtschaft gegründet. Nun ist er als freiberuflicher Berater für solidarische Landwirtschaft und Hofübergabe tätig. Er wird die wesentlichen Merkmale, Herausforderungen und Chancen einer solidarischen Landwirtschaft aufzeigen.

Aus der Region wird die SoLawi Vierlande e.V. Einblicke in den Arbeitsalltag einer Solawi geben. Der Bioland Betrieb beliefert ca. 200 Mitglieder mit frischem Gemüse aus der Gärtnerei.

Zusätzlich wird ein Mitglied der SoLawi Vierlande seine Erfahrungen mit uns teilen und die Vorteile der Verbraucher-Seite darstellen.

Wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, melden Sie sich per Mail (lena.kaefer@oekolandbau-hh.de) oder telefonisch (04331 94 38 179) bei unserer Projektmitarbeiterin Lena Käfer.

 

Programm

 

13:30 Uhr         Begrüßung und Vorstellung

                         Hamburger Bio-Offensive

13:45 Uhr         Solidarische Landwirtschaft – Kernelemente und

                         wesentliche Aspekte

                         Klaus Strüber, Berater für Solidarische Landwirtschaft und

                         Hofübergabe, Versuchs- und  Beratungsring

                         Ökologischer Landbau im Norden e.V.

14:30 Uhr         Vorstellung der SoLawi Vierlande

                         Ole Halver, SoLawi Vierlande e.V.

                         Ein Mitglied der SoLawi Vierlande e.V.

15:30 Uhr         Ende der Veranstaltung

 

Wir freuen uns auf Sie!

Ökologischer Ackerbau

 

Liebe Landwirtinnen und Landwirte,                                                                                  

wir laden Sie herzlich zu folgender Veranstaltung ein:

 

Ökologischer Ackerbau – Wesentliche Herausforderungen und Lösungsansätze

14. Dezember 2021, 09:30 Uhr – 12:45 Uhr

Kompetenz- und Beratungszentrum für Landwirtschaft und Gartenbau

Brennerhof 123, 22113 Hamburg

 

Wie lassen sich die schweren Böden der Elbmarsch mit einer ökologischen Bewirtschaftung in Einklang bringen?

Wir haben Rolf Hach eingeladen, einen Landwirt, der auf den nordfriesischen Marschböden ökologischen Ackerbau nach Demeter-Richtlinien betreibt. Wie er verschiedenen Herausforderungen, die die ökologische Wirtschaftsweise mit sich bringt, begegnet, wird er uns in seinem Vortrag berichten.

Welche Besonderheiten und Unterschiede birgt der ökologische Ackerbau? Was muss ich bei einer Umstellung auf die ökologischen Wirtschaftsweise beachten?

Nicolai Hilbert-Pack ist Berater für Ackerbau, Mutterkuhhaltung, Cross-Complience und Öko-VO am Versuchs- und Beratungsring Ökologischer Landbau im Norden e.V.. Er wird die wichtigsten Fragen zur Umstellung erläutern und wesentliche Aspekten der ökologischen Bewirtschaftung darstellen.

Einer der wichtigsten Punkte stellt die Vermarktung der ökologisch produzierten Ware dar. Gut Rosenkrantz ist eine Handelsgesellschaft für Natur- und Bioprodukte, die sich auf Getreide, Futtermittel, Saatgut und Back-Rohstoffe spezialisiert hat. Johanna von Münchhausen wird die Perspektiven der ökologischen Getreide Vermarktung aufzeigen und die Handelsgesellschaft vorstellen.

Wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte unter 04331 94 38 179 bzw. lena.kaefer@oekolandbau-hh.de an.

 

Programm:

 

09:30 Uhr          Begrüßung und Vorstellung des Projektes

                          Hamburger Bio-Offensive

09:45 Uhr          Wesentliche Aspekte der Umstellung eines

                          Ackerbaubetriebes zur ökologischen Wirtschaftsweise

                          Nicolai Hilbert-Pack, Versuchs- und Beratungsring

                          Ökologischer Landbau im Norden e.V.

10:30 Uhr          Kaffee Pause

11:15 Uhr          Praktikerbericht: Ökologischer Ackerbau

                          auf schweren Minutenböden

                          Rolf Hach, Hof Rolf Hach, Grothusenkoog

12:00 Uhr          Vermarktung von Bio-Getreide

                          Johanna von Münchhausen, Sortenberatung,

                          Saatgutvertrieb & Getreideeinkauf, Gut Rosenkrantz, 

                          Handelsgesellschaft für Naturprodukte mbH  

12:45 Uhr          Ende der Veranstaltung

 

Wir freuen uns auf Ihr kommen und einen regen Austausch!

 

Rückblick: Bio-Gartenbautagung

 

Ende Oktober fand unsere Bio-Gartenbautagung „Mit den Methoden des ökologischen Gartenbaus umweltgerecht wirtschaften“ statt.

Die interessierten Gärtner:innen und Berater:innen durften wir in dem landwirtschaftlich, historischen Ambiente des Freilichtmuseums am Kiekeberg willkommen heißen.

Mit einem Grußwort des Senators der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) sowie einem Beitrag über die aktuelle Situation des Gartenbaus in Hamburg wurde die Veranstaltung eröffnet.

Anschließend folgte die Vorstellung des TerÖko Projektes, zur Reduzierung von Torf in Substraten. Als beliebteste Alternativen zu Torf wurden uns Grünkompost, Holzfaser und Kokos vorgestellt.  Wobei die teilnehmenden Betriebe, die bereits torffrei wirtschaften ca. 20% Grünkompost und jeweils 40% Holzfaser und Kokos im Hauptsubstart verwenden. Die Diskussion im Anschluss zeigte, dass es wohl nicht DAS Ersatzprodukt für Torf geben wird, sondern eine auf den Betrieb und die Region abgestimmte Substratzusammensetzung das Ziel ist.

Einen Einblick in die Herausforderungen und Zukunftsmöglichkeiten des ökologischen Handelsdüngers zeigte, dass ein Großteil der Düngeausgangsstoffe global eingekauft werden muss. Die diesjährigen extremen Lieferschwierigkeiten stellten uns vor die Frage, welche Ausgangsstoffe wir regional zur Verfügung haben. Die Referentin sieht hier vor allem in der Nutzung von Gärprodukten von Speiseabfällen, Leguminosen-Schrot, -Gras und Komposten eine Lösung.

Die Einführung in die Anwendungsmöglichkeiten von Effektiven Mikroorganismen (EM) zeigte, dass der Einsatz nicht auf der Eliminierung von Krankheiten basiert, sondern auf Prävention. EM reagieren im Boden nach dem Dominanzprinzip, wenn mehr regenerative Mikroorganismen im Boden vorhanden sind und opportunistische hinzugegeben werden, wandeln sich diese ebenfalls in regenerative um. Die auf die Pflanze negativ wirkenden Mikroorganismen (Bsw. Phytophthora) sind nach wie vor im Boden nachweisbar, aber haben durch ihre Unterpräsenz keinen so großen Einfluss mehr.

Nach der Kaffeepause wurden wir in die farbenfrohe, sinnliche und wunderschöne Welt der herb´s Zierpflanzen-Gärtnerei entführt, die seit 30 Jahren Anbau, Handel und Vermarktung ökologischer Topfpflanzen betreibt, Mut zum Unkraut hat und dabei voller Enthusiasmus immer weiter an einer nachhaltigen Wirtschaftsweise arbeitet.

Und schließlich rundete ein Vortrag über den Einsatz von Nützlingen unsere Tagung sehr spannend ab. Dabei erfuhren wir von den verschiedenen Nützlingsarten - von Schlupfwese und Räuber, Generalist oder Spezialist, Wald oder Steppe, einheimisch oder tropisch – und dass es auf das Wissen, was der Nützling braucht, ankommt, um verschiedene Nützlinge ansiedeln zu können und so einen möglichst optimalen Pflanzenschutz zu erhalten.

Wir bedanken uns bei den Referent:innen und beim Freilichtmuseum am Kiekeberg und würden uns freuen Sie bei einer unserer nächsten Veranstaltungen (zur Solidarischen Landwirtschaft am 23.11. oder zum ökologischen Ackerbau am 14.12.) willkommen heißen zu dürfen!

Regenerative Landwirtschaft - Agroforstsysteme

 

Das Netzwerk Ökolandbau Schleswig-Holstein lädt alle interessierten Landwirt:innen zu einer Betriebsführung auf dem Eichhof der Familie Riecken („rieckens landmilch“) in Grossbarkau ein.
Für sein innovatives Betriebskonzept mit mehreren Agroforstsystemen wurde der Eichhof mit der Direktvermarktung Rieckens Landmilch in diesem Jahr mit dem Nachhaltigkeitspreis des Landes Schleswig-Holstein
ausgezeichnet.


Wann: Dienstag, 10.12.2021, 10:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Eichhof, Zum Eichhof 2, 24245 Grossbarkau
Kosten: kostenlos
Anmeldung: bis Montag, 09.12.21 (Anmeldeformular, Tel. 04331 9438172)


Traditionelle Formen von Agroforstsysteme in gemäßigten Breiten sind Streuobstwiesen oder die hiesigen Knicks. Angesichts der Klimakrise und des dramatischen Artensterbens gewinnen Agroforstsysteme als alter-
native Landnutzungsform an Bedeutung. Mit dem Beschluss des Bundesrates werden diese nun auch in Deutschland in naher Zukunft förderfähig.


Indem Bäume in die Acker- oder Grünlandnutzung integriert werden, entfalten sich zahleiche ökologische Vorteile. Unter anderem zählen dazu ein verbesserter Wind- und damit Erosionsschutz, ein vermehrter Humusaufbau und damit einhergehend eine Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit oder die Schaffung von Lebensraum für zahlreiche Vögel- und Insektenarten.


Gut untersucht sind vor allem die sogenannten „Alley-Cropping-Systeme“, die bereits in größerem Maßstab wissenschaftlich untersucht worden sind (Projekt SIGNAL oder AUKM). Dabei werden Gehölze mit einer Ackerkultur oder Grünland kombiniert. Als besonders vielversprechend haben sich diese Systeme an sandigen Ackerstandorten im Osten Deutschlands herausgestellt.


Nun hat Felix Riecken an der Uni Witzenhausen Agroforstsysteme für seinen elterlichen Betrieb entwickelt. Auf etwa 6 ha hat er im Grünland verschiedene Agroforstsysteme angelegt. Im Rahmen der kommenden Veranstaltung wird Herr Riecken sein Betriebskonzept der regenerativen Landwirtschaft vorstellen.

Anmeldung bei Ida Herzberg: Tel. 04331 9438172; Fax 04331 9438177, E-Mail info@oekolandbau-sh.net

Programm:


10:00 Uhr       Treffen auf dem Eichhof, Zum Eichhof 2, 24245 Grossbarkau

     - Vorstellung des Betriebes in der Maschinenhalle
     - Einführung in die Agroforstsysteme                                                      
     - Hofrundgang und Besichtigung der Agroforstsysteme
     - Diskussion und offen gebliebene Fragen


13:00 Uhr        Ende der Veranstaltung


Wir freuen uns auf Sie und einen lebhaften Austausch.

Herzliche Grüße vom Netzwerk Ökolandbau SH

 
 
 
20Jan

1. Virtueller Feldtag

13:00 Uhr - 15:00 Uhr | Online

Das Thünen-Institut für Ökologischen Landbau veranstaltet den ersten virtuellen Feldtag zum Thema Leguminosenanbau.

20Jan

Homöopathische Arzneien in der Rinderpraxis

10:00 Uhr - 12:00 Uhr | Online

Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Wissen für einen eigenständigen zielgerichteten Umgang mit den homöopathischen Maßnahmen. Dabei werden auch die Grenzen des Einsatzes homöopathischer Maßnahmen aufgezeigt. Die Landwirt/Innen sollen…

21Jan

Auslegung und Umsetzung der neuen EU-Öko-Verordnung im Bereich Geflügel für die Beratung

08:30 Uhr - 12:30 Uhr | Online

Die Multiplikatoren der Branche sollen auf einen einheitlichen Stand gebracht werden und dazu befähigt werden, dies in ihrer Arbeit umzusetzen und in die Praxis weiterzugeben.

Diese Veranstaltung ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer…

22Jan

Fairpachten - Hand in Hand für die Natur

19:00 Uhr | Online

In einem Online-Vortrag stellt Linda Trein von der NABU-Stiftung “Fairpachten“ vor: Das kostenlose Beratungs- und Informationsangebot für alle, die landwirtschaftliche Flächen verpachten und sich mehr Natur wünschen.

Anmeldung

24Jan

Bienen- und insektenfreundliche Landbewirtschaftung - Agrarförderung, Bienenernährung und extensive Honigbienenhaltungssysteme

16:00 Uhr | Online

Was können Landbewirtschafter:innen für eine größere Blütenvielfalt – insbesondere nach der Rapsblüte – tun? Wie unterstützt die neue EU-Förderperiode Landwirt:innen, die mit Blühstreifen, Brachen, Untersaaten etc. mehr tun wollen?

Es wird drei…

25Jan

Social Media professionalisieren: Eigene Kanäle als Marketing- und Vermarktungsinstrument für Öko-Betriebe nutzen

19:30 Uhr - 21:30 Uhr | Online

Ziel des Workshops ist, die Teilnehmer/innen bei der Professionalisierung der eigenen Social Media Kanäle zu unterstützen. Es wird gezeigt, wie man sich am Besten als Marke positioniert. Das Seminar gibt einen Überblick über verschiedene…